Chinesische Anwendungen                   Sonstige                                                             

 

Tuina Massage                                                                     Cranio-Sacrale-Therapie

Akupunktmassage nach Penzel                                        Craniomandibuläre-Dysfunktions-Therapie

Chinesische Ganzkörpermeridianmassage

Schröpfmassage

 

 

TUINA

Sie gehört neben der Traditionellen Chinesischen Arzneimitteltherapie, Akupunktur, Qi Gong-Gymnastik und der chinesischen Ernährungstherapie zu den fünf Therapiesäulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Tuina hat eine sehr lange Geschichte, die bis in die Neusteinzeit zurückgeht. Ursprünglich stammt sie aus der Anmo- und später der Gaomo-Massage („an“: drücken, „mo“: reiben, „Gao: Salbe). Das erste Tuina-Krankenhaus wurde in der Wei-Dynastie (535-556 n. Chr.) erbaut. In der Ming-Dynastie (1368-1644) erschien die erste Tuina-Fakultät. Im Laufe der weiteren Zeit entwickelte und verbesserte sich Tuina stetig, so dass sie in der TCM voll integriert wurde.  Tui heißt auf Deutsch “Schieben“ und Na bedeutet „Greifen“. Tuina ist somit eine Art von Therapie, bei der man mit den Händen durch spezielle Handgriffe Krankheiten und Beschwerden behandeln kann. Die Bedeutung der Nomenklatur der Tuina gibt uns auch Hinweise, dass sie eine Kombination mehrerer manueller Methoden ist, wie Massage, Lymphdrainage, Chirotherapie, Psychologie. Durch ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten hat Tuina ein sehr umfangreiches Indikationsspektrum. Dieses reicht von Orthopädie, Neurologie, Innere Medizin bis hin zur Gynäkologie, Pädiatrie, etc..

 

Akupunktmassage nach Penzel

Die AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel arbeitet als Regulationstherapie auf der Grundlage der chinesischen Energielehre, wobei primär entlang der Meridiane massiert wird, die einen Energiemangel aufweisen. Sekundär kann der Akupunkturpunkt noch mitstimuliert werden. Bestandteil einer Behandlungsserie ist neben der Meridiantherapie auch die spezielle Narbenpflege und die energetische Wirbelsäulenbehandlung.

Krankheit ist eine Energieflußstörung!
Jeder Organismus bekommt bei der ersten Zellteilung im Mutterleib seine individuelle Grundlebensenergie mit auf den Weg. Diese Lebensenergie erhalten wir uns durch die täglich aufgenommene Nahrung, durch Luft, Licht und freudige positive Erlebnisse. Die "alten Chinesen" ordneten die Lebensenergie nach den zwei Komponenten YIN und YANG.
YIN ist das Weibliche, Irdische, Negative (aber nicht im Sinne von wertend, sondern nur unterscheidend), Feuchte, Kälte, verallgemeinert auch die Nahrung. YANG ist das Männliche, Kosmische, Positive, Heiße, Helle - verallgemeinert auch Luft und Licht. Beide Energiequalitäten sind gleich wichtig und befinden sich beim Gesunden in einem harmonisch-dynamischen Fließgleichgewicht!

Damit die Energie auch zirkulieren kann, benötigt sie ein Bahnensystem, die Meridiane. Auch hier unterscheidet man YIN- und YANG-Meridiane. Die YIN-Meridiane beginnen am Fuß, ziehen über die Innenseite des Beines zur Brust, über die Vorderseite der Schulter, durch die Ellenbeuge zur Handinnenseite. An den Fingerkuppen übergeben die YIN-Meridiane ihre Energie an die YANG-Meridiane, die von den Fingerspitzen über den Ellenbogen, die Schulter von hinten zum Kopf, über den Rücken, die Beine von hinten auf der Außenseite bis zu den Zehen ziehen. Hier schließt sich der Kreislauf. Wir sprechen deshalb auch von einem Energiekreislauf.

Meridiannachweis
Ein dreiköpfiges Forscherteam um den Physiker Professor Dr. Dr. Fritz A. Popp gelang im Jahr 2004, am Internationalen Institut für Biophysik in Neuss die Meridianstruktur auf der Körperoberfläche nachzuweisen. Dr. Popp: „Mittels einer angezündeten Moxibutioins-Zigarre aus Beifuß wird jene Körperregion erwärmt, deren Meridianstruktur sichtbar gemacht werden soll.“ Auf den Aufnahmen einer höchst licht- und wärmesensiblen Infrarot-Kamera erkennt man die Ausbreitung der Biophotonen entlang der Meridiane.
Bereits 1992 konnten die Meridiane messtechnisch nachgewiesen und aufgezeichnet werden. Hierzu wurde ein Radionucleid, Technecium 99, als Tracersubstanz in Akupunkturpunkte, Lymphgefäße, Venen und neutrales Gewebe eingespritzt. Anhand der Darstellung der Verlaufsformen und Fließgeschwindigkeiten konnten die Meridiane eindeutig nachgewiesen werden. (Nachzulesen in: "Die Neue Ärztliche" Nr. 39, vom 07.11.1985, "Bioenergetik" Nr. 6, Juni/Juli 1988, "Deutsche Zeitschrift für Akupunktur", Nr. 35, 1-1992)

Krankheit aus energetischer Sicht
Die gesamte Energiemenge, die dem Organismus zur Verfügung steht, ist eine relative Konstante, die sich beim Gesunden im Fließgleichgewicht befindet. Dies ist auch symbolisch in der Monade dargestellt. Jede Störung in diesem fließenden System hat zur Folge, daß sich sowohl der YIN- als auch der YANG-Aspekt der Monade verändern muß. Wenn einerseits eine Energiefülle entsteht, muß zur gleichen Zeit an anderer Stelle ein Energiemangel auftreten.

Die Kombination von Energieleere und Energiefülle ist Ihnen allen bekannt, aber vielleicht nie richtig bewußt geworden (z. B. bei einer akuten Erkältung haben Sie einen heißen roten Kopf, geschwollene Schleimhäute und zur gleichen Zeit kalte Füße und ein inneres Frösteln).


Energetische Befundung
In der AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel kommen tonisierende Reize im energieleeren Bereich zur Anwendung, d. h. vor jeder Behandlung muß der energetische Tagesbefund erhoben werden, unabhängig von der ärztlich gestellten Diagnose. Die einfachste Art, den energetischen Befund zu erheben, ist der sogenannte "Probestrich". Man tonisiert mit sanftem Druck einen Teilbereich des Konzeptionsgefäßes von der Symphyse bis zum Bauchnabel. Dieser "Probestrich" bewirkt eine kleine Energieverlagerung vom YANG- in das YIN-Gebiet. Jeder Schmerzzustand, ganz egal wo er sich befindet, der nach dem "Probestrich" etwas geringer geworden ist, verlangt nach einer energetischen Behandlung im YIN. Folglich werden alle Schmerzzustände, die sich nach dem "Probestrich" verschlimmern, im YANG-Gebiet therapiert.

Behandlungsaufbau
Im Zuge der Grundregulation werden alle Meridiane, die einen Energiemangel aufweisen, vom Anfangs- bis zum Endpunkt, sanft tonisiert. Wir sprechen hierbei von der Spannungs-Ausgleich-Massage ventral oder dorsal.

Der Körper wird durch den einseitigen Reiz im YIN- bzw. im YANG-Versorgungsgebiet zu einer Energieverlagerung gezwungen. Somit spricht man bei einer Behandlung den gesamten Organismus an und zwingt ihn so zu einer (Gegen)regulation seines gestörten Energiehaushaltes - die Energiefülle wird abgebaut, der Energiemangel ausgeglichen. Diese Regulation bedingt natürlich auch Reaktionen, die wir als Ebbe-Flut-Effekt beschreiben.

Mit der AKUPUNKT-MASSAGE nach Penzel wird somit bei jeder Behandlung nicht nur ein Krankheitssymptom therapiert, sondern der gesamte Organismus mit seiner Vielzahl an Störungen beeinflußt. Sie ist deshalb eine energetisch-ganzheitliche Behandlungsmethode. Zur ganzheitlichen Therapie gehört zusätzlich die energetische Behandlung der Störfelder.

Energetische Störfeldbehandlung
Über das Meridiansystem steht alles im Körper leitend in Verbindung. Betrachtet man sich die Meridianverläufe, so kann man sehr leicht nachvollziehen, daß eine störende Narbe am Bauch Einfluß auf den Rücken und die Bandscheiben haben kann und ein blockiertes Kreuz-Darmbein-Gelenk den versorgenden Blasen-Meridian beeinflußt.

In einer Behandlungsserie mit APM nach Penzel werden nach der Grundregulation, am schmerzfreien Patienten, Blockaden gelöst, um das harmonische Fließgleichgewicht im Körper wieder

 

Chinesische Ganzkörper Meridianmassage

Diese neu entwickelte Form der Massage orientiert sich an den ursprünglichen Verläufen der Meridiane ( siehe Akupunktmassage ), übernimmt diese aber nicht unmittelbar, sondern bezieht ausserdem noch die Wirkung der Akupunkturpunkte mit ein, so dass sich ein neues Wirkungsspektrum eröffnen lässt.

Durch die Kombination ( Meridianverlauf und Akupressurpunkte) erleben Sie ein vollkommen neues Entspannungsgefühl. Dieses Konzept ermöglicht es Ihnen einzelne Körperregionen, aber auch den ganzen Körper massieren zu lassen.

Vertrauen Sie dem jahrtausende alten Wissen der Chinesen und gönnen Sie sich ein neues Entspannungserlebnis.

 

Schröpfmassage
 Im alten China wußte man über die Durchblutungsmechanismen der Haut genauestens Bescheid. Man fand heraus, daß mit dem Schröpfen eine extreme Durchblutungsverbesserung der Haut erzielt werden kann. Die Folge ist ein schöneres Aussehen und eine bessere Vitalität. Die Schröpfmassage wird mit einem eigens dafür entwickelten Schröpfkopf durchgeführt. Sie wird zum Beispiel bei Cellulite angewandt.
 
Cranio-Sacrale-Therapie

Die Cranio-Sacrale Therapie ist gleichzeitig eine manuelle Therapie als auch eine emotionale Behamdlungsmethode. .
Dieses Systhem leitet sich aus den Körperteilen Schädel (lateinisch cranium) und dem Kreuzbein (lateinisch sacrum) ,in welchen sich die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) befindet, ab.

Die Cranio-Sacrale Therapie beeinflusst die rhythmischen Bewegungen dieser Flüssigkeit, die das Zentralnervensystem des Menschen, speziell den beruhigen Anteil ( Parasympatikus), umfließt. Dies ermöglicht die sanfte Kontaktaufnahme mit den Häuten des Gehirn und des Rückenmarks, aber auch mit den Muskeln, Knochen und dem Bindegewebe.

Die Cranio-Sacrale Therapie stammt ursprünglich aus der Osteopathie, und wurde von J.E Upledger zu einer eigenständigen Therapieform weiterentwickelt.

 

Craniomandibuläre Dysfunktion -CMD-

Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Kiefergelenkfunktion. Diese Fehlregulationen können schmerzhaft sein. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz“), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung“) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks. Bei der CMD Therapie werden diese Fehlfunktionen entsprechend behandelt.